Mitgliederversammlung des Werksarztzentrum Fulda mit Neuwahlen

Im Blickpunkt der turnusmäßigen Mitgliederversammlung des Werksarztzentrum Fulda e.V. (WAZ) standen Neuwahlen des ehrenamtlichen Vorstands. Als Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt der Vorsitzende Ass. jur. Hans Pfleger sowie Helmut Weppler (Ondal Holding GmbH), Alexandra Vogler (JUMO GmbH & Co. KG) und  Brigitte Gefri (Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH). Der herzliche Dank für die konstruktive Zusammenarbeit ging an Thomas Winkels (Mehler AG), der nach sechsjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausscheidet. Von den anwesenden Mitgliedern wurde einstimmig Christina Schmitt (Danone/ Milupa) in den Vorstand gewählt. Einstimmig fiel ebenfalls der Beschluss aus, den Vorstand zu erweitern: Beate Nawracay (Deutsches Rotes Kreuz) und Claus Schönherr (Technolit) gehören ab sofort ebenfalls dem Vorstandsteam an. Rechtsanwalt Manfred Baumann (Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Osthessen e.V.) agiert weiterhin als kooptiertes, beratendes Mitglied. Auch die Rechnungsprüfer Ingrid Schreiner (Möller Medical GmbH) und Helmut Kramer (Ondal Medical Systems) wurden für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

Eröffnet wurde die Mitgliederversammlung im Hotel Bachmühle vom stellvertretenden Vorsitzenden Helmut Weppler, da der Vorsitzende aus persönlichen Gründen an dieser Sitzung nicht teilnehmen konnte. Neben den Mitgliedern wurde das WAZ-Team mit Dr. Gertrud Willert-Latsch und Thomas Mihm sowie Mechthild Goldbach (Management) begrüßt. Der Facharzt Christoph Miserre war aus beruflichen Gründen verhindert.

Helmut Weppler informierte über den geplanten Umzug, dieser ist für das 1. Quartal 2018 vorgesehen. Einen großen Dank sprach Mechthild Goldbach an den bisherigen Vermieter, dem Team von Teknos, für die 14-jährige reibungslose Anmietung der Räumlichkeiten in der Edelzeller Straße 62 aus.

Vor dem Hintergrund personeller Engpässe und mit großer Freude wurde Madlen Vonbank vorgestellt, die sich auf die ausgeschriebene Arztstelle beworben hatte und als Weiterbildungsassistentin ihre Arbeit im August im WAZ aufgenommen hat.

Dr. Willert-Latsch informierte über die Tätigkeiten des Zentrums, die sich auf Innen- und Außendienst verteilen. Auch die medizinischen Fachangestellten werden im Außendienst eingesetzt. Ärzte und Assistentinnen nahmen an Fortbildungsveranstaltungen und am regelmäßigen Notfalltraining teil. Die Ausstattung wurde in 2016 um weitere Medizintechnik ergänzt.

Rund 100 Mitgliedsbetriebe wurden im zurückliegenden Jahr arbeitsmedizinisch betreut. Nach den Vorgaben des Arbeitssicherheitsgesetzes, des Arbeitsschutzgesetzes und der ArbmedVV wurden Begehungen, Untersuchungen, Beratungen, Vorträge sowie Schulungen durchgeführt. Die Ärzte wirkten an den Gefährdungsbeurteilungen einschließlich derer zu psychischen Belastungen mit. Insgesamt wurden einige Tausend Einzelanlässe an Vorsorge, Untersuchungen, Beratungen für Beschäftigte von den Betrieben veranlasst. In 2016 erfolgten regelmäßig berufsbezogene Impfungen für Gesundheitswesen, Kinderbetreuung, Reinigung, Abwasser und für Tätigkeiten im Ausland.

Bei Wiedereingliederungsverfahren waren die Ärzte häufig beteiligt. Ebenso waren die Mediziner im betrieblichen Gesundheitsmanagement und zu Fragen der Gesundheitsförderung tätig und bei Gesundheitstagen in den Betrieben eingebunden.

Lärmschwerhörigkeit, allergische Erkrankungen der Haut- und Atemwege durch sensibilisierende Arbeitsstoffe, Erkrankungen des Bewegungsapparates und des Stoffwechsels sowie psychische Erschöpfungen führen weiter die Berufskrankheiten an.

Ausführlich beleuchtete im Anschluss Mechthild Goldbach das Geschäftsjahr 2016. Durch Umstrukturierungen gehörten zum Jahresende 99 Mitglieder dem Werksarztzentrum an. Nach ihrem positiven Bericht und dem Bericht der Rechnungsprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet.